Wallbox-Rechner: Kosten und Auswahl
Eine eigene Wallbox spart langfristig viel Geld. Aber welche brauchst du wirklich, und was kostet die Installation?
Welche Wallbox-Leistung ist die richtige?
| Leistung | Ladezeit (60 kWh) | Geeignet für | Anmeldung |
|---|---|---|---|
| 3,7 kW (Schuko) | ~16 Std. | Notlösung | nicht empfohlen |
| 7,4 kW (1-phasig) | ~8 Std. | kleine Akkus | anmeldepflichtig |
| 11 kW (3-phasig) | ~5,5 Std. | die meisten E-Autos | nur Anmeldung |
| 22 kW (3-phasig) | ~3 Std. | häufiges Laden | Genehmigung nötig! |
Empfehlung: 11 kW reichen für 99 % der Anwendungsfälle. Über Nacht ist jedes E-Auto voll. 22 kW lohnen sich nur bei sehr seltenen Spezialfällen — und brauchen die Genehmigung des Netzbetreibers.
Was kostet eine Wallbox?
Eine Wallbox-Installation besteht aus drei Kostenblöcken:
- Hardware (Wallbox selbst): 400–2.500 €
- Installation durch Elektriker: 500–2.500 €
- Optional Zähler/Smart Meter: 100–500 €
Wallbox-Förderung 2026
Die KfW-Wallbox-Förderung (440 €) ist seit 2021 ausgelaufen, aber es gibt regionale Programme:
- Nordrhein-Westfalen: 1.500 € für Wallbox + PV-Anlage
- München: bis 600 € pro Ladepunkt
- Stuttgart, Frankfurt, Berlin: teils Förderprogramme aktiv
- Stadtwerke: Viele Stadtwerke fördern Wallbox bei Stromtarif-Wechsel mit 100–500 €
Aktuelle Übersicht beim Bundesverband eMobilität oder bei deinem örtlichen Stadtwerk.
Wallbox auswählen: Worauf achten?
- FI-Schalter Typ B integriert: Spart 200–400 € bei der Installation
- MID-konformer Zähler: Wichtig für Firmenwagen-Abrechnung
- PV-Überschussladen: Wenn du eine Solaranlage hast oder planst
- RFID-Schlüssel: Für gemeinsam genutzte Stellplätze
- App-Steuerung: Komfortabel, aber kein Muss
Hinweis: Alle Berechnungen sind Schätzwerte basierend auf typischen Praxisbedingungen. Tatsächliche Werte können je nach Fahrzeug, Wetter und Tarif abweichen.